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Energiekrise trifft Freizeitbad nicht

Aktualisiert: 29. Mai

Von der Energiekrise ist im Freizeitbad Brunsbüttel wenig zu spüren. Die Temperaturen im Nichtschwimmer- und Erlebnisbecken liegen bei wohligen 31 Grad Celsius. Das Schwimmerbecken ist mit 30 Grad Celsius kuschelig warm, das Babybecken hat sogar 34 Grad Celsius. Und selbst das Außenbecken kann trotz des Winterwetters weiter mit 32 Grad Celsius betrieben werden. Während andere Hallenbäder in Schleswig-Holstein die Wassertemperaturen in ihren Becken reduziert haben oder komplett schließen mussten, geht der Badespaß in Brunsbüttel unvermindert weiter.

Energiekrise trifft Freizeitbad nicht

„Unser Freizeitbad wird seit vielen Jahren effizient mit Prozess-Abwärme aus der Industrie beheizt. Nachhaltiger geht es nicht“

, sagt Guido Austen, Prokurist der Freizeitbad Brunsbüttel GmbH.


„Dadurch bleibt das Wasser bei uns hyggelig warm.“

Schon bei der Eröffnung des Erlebnisbads im November 1980 war Brunsbüttel seiner Zeit voraus. Denn die Energie, die bei der Sasol Germany GmbH quasi als „Abfallprodukt“ in der Produktion entstand, stellte das Chemiewerk der Badelandschaft über eine rund drei Kilometer lange Fernwärme-Pipeline kostengünstig zur Verfügung. Der Zahn der Zeit machte vor der Technik allerdings nicht Halt. Nach wiederholten Fehlern wurde die Versorgungsleitung Anfang der 1990er Jahre außer Betrieb genommen – und erst im Zuge der Sanierung des Freizeithallenbads im September 2005 wieder reaktiviert.


„Diese Entscheidung war goldrichtig“,

sagt Guido Austen rückblickend.


„Für unsere Badegäste hat sich diese Investition immer ausgezahlt: durch mehr Klimaschutz und stabile Eintrittspreise – und jetzt auch angenehme Wassertemperaturen.“

Mit der Sasol Germany und den Stadtwerken Brunsbüttel weiß Guido Austen, der als Geschäftsführer die technischen Bereiche der Entwicklungsgesellschaft Westholstein (egw) verantwortet, zwei starke Partner an seiner Seite. Langfristige Verträge sichern die Fernwärme-Lieferung für das Freizeitbad Brunsbüttel auch in den kommenden Jahren.


„Als führendes Chemie- und Energieunternehmen sind wir uns unserer wichtigen Rolle im Klimaschutz bewusst“,

betont Thomas Nagel, Senior Manager Production Organics & Utilities bei Sasol.


„Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir mit unserer Prozess-Abwärme einen nachhaltigen Beitrag für das Freizeitbad Brunsbüttel leisten können. Und die Badegäste können die angenehm warmen Wassertemperaturen mit einem guten Gefühl genießen.“

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