Hallenbad bis September geschlossen


Die Hallenbad-Saison in Brunsbüttel ist bis September beendet. Diese Entscheidung hat die Freizeitbad Brunsbüttel GmbH vor dem Hintergrund der Corona-Krise getroffen. „Wir wissen im Augenblick nicht, ob die zunächst bis 19. April verfügte Schließung weiter andauern wird“, erklärt Geschäftsführer Mike Missulis. Aus diesem Grund haben die Betreiber entschieden, die ab 24. Mai ohnehin geplante Betriebspause per sofort einzuleiten. Sofern möglich soll die Freibad-Saison schon früher beginnen. Im Gespräch dafür ist der 1. Mai. „Entscheidend ist, dass die noch geltenden Beschränkungen zum Schutz der Gesundheit der Bürger bis dahin aufhoben sind.“

Der vorzeitige Start in die Sommerpause hat vor allem finanzielle Gründe. Die Gesellschaft will dadurch laufende Betriebskosten im mittleren fünfstelligen Bereich einsparen. „Wir müssten die Anlage im Hallenbad weiterlaufen lassen, um sofort öffnen zu können“, sagt Dr. Guido Austen, Prokurist der Freizeitbad Brunsbüttel GmbH. „Lüftung, Chloraufbereitung, Wasserzirkulation – das kostet richtig Geld.“ Dabei sei nicht absehbar, ob der Badebetrieb nach den Osterferien wieder erlaubt sei. Zudem sei der Monat Mai statistisch gesehen der „besucherschwächste“ im Hallenbad. „Für den Betrieb der Saunalandschaft haben wir noch keine Entscheidung getroffen.“

Die Vorbereitungen für den vorgezogenen Start in die Freibad-Saison sind bereits angelaufen. „Unser großer Vorteil ist ja, dass wir auf das Freibad Ulitzhörn ausweichen können“, sagt Guido Austen. Aus diesem Grund hoffen die Betreiber, nicht nur auf ein baldiges Ende der Corona-Krise, sondern auch auf frühlingshafte Temperaturen.