Corona-Krise: Keine 10.000 Besucher im Freibad Ulitzhörn


Ungetrübter Badespaß sieht anders aus: Die Corona-Beschränkungen haben dem Freibad Ulitzhörn den Sommer vermiest. Nach dem um mehr als einen Monat verspäteten Saisonstart am 23. Juni zog es keine 10.000 Besucher ins Freibad an der Elbe – und dies trotz der um zwei Wochen bis Mitte September verlängerten Badesaison.

Mit 8.269 Besuchern verzeichnete die Freizeitbad Brunsbüttel GmbH das schlechteste Ergebnis seit Bestehen des Freibads im Jahr 1954. Gegenüber der – längeren – Vorjahressaison ist das ein Minus von 14.774 Besuchern. „Daran haben auch die hochsommerlichen Tage im August nichts ändern können“, sagt Dr. Guido Austen, Prokurist der städtischen Betreibergesellschaft. „Mit maximal 170 Gästen pro Badeeinheit sind wir bei unserem Betriebs- und Hygienekonzept schnell an unsere Grenzen gestoßen.“

Auf seine Stammgäste kann das Freibad Ulitzhörn auch in diesen ungewohnten Zeiten zählen. Mit 5.728 Schwimmern hatten die Erwachsenen einen Anteil von 69,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr (58 Prozent) ist das statistisch gesehen eine deutliche Steigerung.