Endlich! Freibad Ulitzhörn öffnet am 5. Juni 2021


Becken ohne Schwimmer, Umkleiden geschlossen? – Das ändert sich bald. Das Freibad Ulitzhörn am Elbdeich startet am Samstag, 5. Juni, in die neue Saison. Wer früh aufsteht, kann an diesem Tag schon ab 6 Uhr seine ersten Bahnen ziehen, bei wohligen 25 Grad Celsius Wassertemperatur. Einen Tag vor dem Saisonstart können sich Stammgäste für die Badesaison registrieren lassen. Die Kasse hat dazu am Freitag, 4. Juni, von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Die Betreiber setzen – wie im Vorjahr – auf ein umfassendes Betriebs- und Hygienekonzept. Neu ist die „luca app“ zum einfachen Einchecken per Smartphone. Badegäste müssen sich trotz Lockerung der Corona-Maßnahmen auf Regeln und Auflagen einstellen. So dürfen sich zeitgleich nicht mehr als 170 Besucher auf dem Freibadgelände aufhalten, davon 70 im Schwimmbecken. Um das sicherzustellen, führen die Betreiber ein Zwei-Schicht-System ein. Täglich wird es zwei Badeeinheiten geben: montags bis samstags von 6 bis 12 und 15 bis 19 Uhr, sonntags von 10 bis 12 und 15 bis 19 Uhr. Letzter Einlass ist jeweils eine Stunde vor der Schließung.

„Auch wenn Mindestabstände und Auflagen einzuhalten sind, wollen wir unseren Gästen den Aufenthalt im Freibad so angenehm wie möglich machen“, sagt Dr. Guido Austen, Prokurist der Freizeitbad Brunsbüttel GmbH. Um die maximale Besucherzahl nicht zu überschreiten, werden pro Badeeinheit höchstens 170 Tickets verkauft. Ein- und Ausgang werden räumlich getrennt. So sollen die Gäste das Freibad über das Tor zwischen Kiosk und Volleyballplatz verlassen.

Neue Laufrichtungen gelten in Corona-Zeiten auch im Freibad. Der Zugang zum Wasserbereich ist nur über das östliche Durchschreitebecken mit Außendusche erlaubt. Der Ausgang liegt auf der gegenüberliegenden Seite. Das Schwimmerbecken selbst wird mit Hilfe von Leinen in Bahnen getrennt. Damit Familien den Nichtschwimmerbereich nutzen können, wird dieser durch Leinen in vier Segmente unterteilt. Gesperrt sind Babybecken, Sprungbretter und Kinderrutsche. Startblöcke und Edelstahl-Breitrutsche können nach Ermessen des Aufsichtspersonals zeitweise geöffnet werden. „Grundsätzlich sind Ballspiele und ähnliches weitgehend zu unterlassen“, sagt Guido Austen. „Die Becken sollen vorrangig zum Schwimmen genutzt werden.“ Auf Speisen und Getränke müssen die Besucher nicht verzichten. Der Kiosk wird nachmittags geöffnet.

Abstandsregeln gelten nicht nur auf der Liegewiese, auch in den Sanitär- und Umkleide-Bereichen. Die Räume dürfen von maximal acht Damen bzw. acht Herren zeitgleich genutzt werden. Bei den Damen wird es aufgrund der baulichen Situation eine „Einbahnregelung“ mit getrenntem Ein- und Ausgang geben. Bei den Herren ist das nicht möglich. Wesentlicher Bestandteil des Betriebs- und Hygienekonzeptes ist die regelmäßige Reinigung des Freibads. „Dafür werden wir täglich die drei Stunden zwischen den Badeeinheiten nutzen“, sagt Betriebsleiter Kai Thomsen.

Nach Lockerung der Corona-Beschränkungen haben die Freibad-Mitarbeiter vor Himmelfahrt mit der Vorbereitung der Badesaison begonnen. Dazu gehörten die Grundreinigung und das Befüllen des Beckens mit Wasser. Angesichts der seit November dauernden Hallenbad-Schließung sollte die Freibad-Saison schon am 1. Mai starten. „Mit der vorzeitigen Öffnung hat es Corona-bedingt leider nicht geklappt“, sagt Guido Austen. „Angesichts des kühlen Wetters wären aber sicher auch nicht viele Gäste zum Schwimmen ins Freibad gekommen.“

Der Eintrittspreis beträgt unverändert 1,50 Euro für Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 17 Jahren. Erwachsene zahlen pro Badeeinheit 4 Euro, Familien (2 Kinder / 2 Erwachsene) 7,50 Euro. Zehner- und Fünfziger-Karten werden nicht angeboten. „Die noch im Umlauf befindlichen Mehrfachkarten behalten ihre Gültigkeit“, sagt Guido Austen.